Sparen & Anlegen 2026
Was bleibt vom ETF-Sparplan nach Kosten und Steuern wirklich übrig? Gib Sparrate, erwartete Rendite, Fondskosten (TER) und Laufzeit ein — der Rechner berücksichtigt Abgeltungsteuer, die 30-%-Teilfreistellung für Aktienfonds und die jährliche Vorabpauschale mit dem Basiszins 2026 von 3,20 %.
Vereinfacht: Vorabpauschale auf den Wert zu Jahresbeginn (70 % des Basiszinses 3,20 %, gedeckelt auf die Wertsteigerung), Teilfreistellung und Sparer-Pauschbetrag pro Jahr. In Bayern und Baden-Württemberg beträgt die Kirchensteuer 8 %.
Zeigt die Kaufkraft des Endkapitals in heutigem Geld. Das Inflationsziel der EZB liegt mittelfristig bei 2 %.
| Jahr | Eingezahlt | Wertzuwachs | Depotwert |
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Aus 200 € monatlich über 20 Jahre bei 7 % Rendite und 0,20 % TER werden — nach Abgeltungsteuer und 30 % Teilfreistellung — rund 94.600 € aus 48.000 € Einzahlung. Renditen der Vergangenheit sind keine Garantie für die Zukunft.
Auf Erträge aus ETFs gilt die Abgeltungsteuer von 25 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag (zusammen 26,375 %), bei Kirchenmitgliedschaft etwas mehr. Drei Besonderheiten bestimmen, wie viel davon wirklich anfällt.
Kapitalerträge bis 1.000 € pro Person und Jahr (2.000 € bei Zusammenveranlagung) bleiben steuerfrei. Mit einem Freistellungsauftrag zieht die Bank die Steuer erst oberhalb dieser Grenze ab.
Bei Aktienfonds — ETFs mit mindestens 51 % Aktienanteil — sind 30 % der Erträge generell steuerfrei. Es werden also nur 70 % der Gewinne besteuert, ein spürbarer Vorteil gegenüber Zinserträgen aus Tagesgeld.
Damit auch thesaurierende ETFs laufend besteuert werden, fällt jährlich eine Vorabpauschale an. Sie berechnet sich aus dem Fondswert zu Jahresbeginn × 70 % × Basiszins. Der Basiszins beträgt für 2026 3,20 % (BMF-Schreiben vom 13.01.2026). Die Vorabpauschale ist auf die tatsächliche Wertsteigerung gedeckelt und entfällt in Verlustjahren. Bereits versteuerte Vorabpauschalen werden beim späteren Verkauf vom Gewinn abgezogen, damit nichts doppelt besteuert wird.
Die jährlichen Fondskosten (Total Expense Ratio) wirken über Jahrzehnte stark: 0,2 % statt 0,8 % pro Jahr können bei langen Laufzeiten mehrere tausend Euro ausmachen. Achte beim ETF-Vergleich neben der Streuung besonders auf eine niedrige TER.
200 € monatlich in einen Aktien-ETF, 7 % erwartete Rendite pro Jahr, 0,20 % TER, 20 Jahre Laufzeit, mit Abgeltungsteuer und Teilfreistellung. Eingezahlt werden 48.000 €.
| Eingezahlt (200 € × 240 Monate) | 48.000 € |
| Depotwert vor Verkaufssteuer | ≈ 101.400 € |
| darin bereits abgezogene Fondskosten (TER) | 1.579 € |
| Steuer gesamt (Vorabpauschale + Verkauf) | − 7.062 € |
| Auszahlung nach Steuern | ≈ 94.611 € |
Trotz Kosten und Steuern wird aus 48.000 € Einzahlung fast das Doppelte — der wesentliche Treiber ist die lange Laufzeit. Renditen der Vergangenheit sind allerdings keine Garantie für die Zukunft.
Auszahlung nach Steuern für deine aktuellen Eingaben (200 €/Monat, 20 Jahre) bei verschiedenen jährlichen Renditen — jeweils nach Kosten und Steuern. Die künftige Rendite lässt sich nicht vorhersagen, deshalb lohnt der Blick auf mehrere Szenarien.
| Rendite p. a. | Eingezahlt | Steuer gesamt | Auszahlung netto |
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Wertentwicklung nach Kosten (TER mindert die Bruttorendite). Steuer: Abgeltungsteuer 25 % zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag (§ 32d EStG, § 4 SolzG), Teilfreistellung 30 % für Aktienfonds (§ 20 InvStG), Sparer-Pauschbetrag 1.000 €/2.000 € pro Jahr (§ 20 Abs. 9 EStG). Vorabpauschale jährlich = Wert zu Jahresbeginn × 70 % × Basiszins; Basiszins 2026 = 3,20 % laut BMF-Schreiben vom 13.01.2026 (§ 18 InvStG). Vereinfachung: Vorabpauschale nur auf den Jahresanfangswert. Richtwerte ohne Gewähr, keine Steuer- oder Anlageberatung.