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Hintergrund

Was diese Finanzrechner leisten

Die Finanzrechner auf Rechify beantworten eine Frage: Was bedeuten diese Zahlen wirklich für mich? Alle Berechnungen laufen direkt im Browser — keine Anmeldung, keine Datenweitergabe.

Brutto-Netto: Das Gehalt wirklich verstehen

In Deutschland gehen je nach Steuerklasse und Bundesland zwischen 30 und 45 Prozent vom Bruttogehalt durch Steuern und Sozialabgaben verloren. Bei einem Bruttogehalt von 3.000 € verbleiben in Steuerklasse 1 rund 1.950 € netto — also knapp 35 Prozent weniger. In Steuerklasse 3 sind es bei gleichem Brutto rund 2.150 € netto.

Der Brutto-Netto-Rechner schlüsselt alle Abzüge transparent auf: Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer sowie die vier Sozialversicherungen. Der individuelle Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung variiert je nach Kasse um bis zu 0,8 Prozentpunkte — bei 3.000 € brutto macht das bis zu 24 € monatlichen Unterschied.

ETF-Rechner: Den Zinseszins sichtbar machen

Der MSCI World hat in den letzten 30 Jahren eine durchschnittliche Rendite von rund 8–10 Prozent pro Jahr erzielt. Wer 200 € monatlich über 20 Jahre bei 7 Prozent Rendite anspart, kommt auf rund 102.000 € Endvermögen — bei nur 48.000 € eingezahltem Kapital. Den Rest erwirtschaftet der Zinseszins.

Die TER (Total Expense Ratio) ist die jährliche Fondsgebühr. Ein Unterschied von 0,5 Prozent zwischen zwei ETFs klingt gering — über 30 Jahre und 200 € monatlicher Sparrate summiert sich dieser Unterschied auf über 15.000 € weniger Endvermögen.

Kredit-Rechner: Die echten Kosten eines Darlehens

Effektive Jahreszinsen für Privatkredite lagen 2025 je nach Bonität zwischen 4 und 9 Prozent. Bei einem Kredit über 15.000 € mit 6 Prozent Zinsen und 48 Monaten Laufzeit beträgt die monatliche Rate rund 352 € — die Gesamtzinsbelastung summiert sich auf etwa 1.900 €. Eine Verlängerung auf 72 Monate senkt die Rate auf rund 244 €, erhöht die Gesamtzinsen aber auf knapp 2.600 €.

Der Rechner zeigt beide Szenarien direkt nebeneinander — so wird sichtbar, was eine kürzere Laufzeit in Euro bedeutet.

Stundenlohn-Rechner: Was verdienst du wirklich?

Bei einem Monatsgehalt von 2.500 € netto und 40 Wochenstunden ergibt sich ein rechnerischer Stundenlohn von rund 17 €. Wer Pendelzeit und regelmäßige Überstunden einrechnet, landet oft bei unter 14 € — ein Unterschied von 20–25 Prozent, der Jobangebote in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Häufige Fragen

Finanzrechner – FAQ

Wie viel bleibt von 3.000 € brutto netto übrig?

In Steuerklasse 1 bleiben von 3.000 € brutto etwa 1.950 € netto. Je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuerpflicht variiert das Netto zwischen rund 1.850 € und 2.150 €.

Welche ETF-Rendite ist langfristig realistisch?

Der MSCI World hat historisch 8–10 Prozent Rendite pro Jahr erzielt. Als konservative Planungsgrundlage gelten 6–7 Prozent nach Inflation und Fondskosten.

Was ist ein guter Zinssatz für einen Kredit 2025?

Effektive Jahreszinsen unter 5 Prozent gelten als gut. Verbraucher mit guter Bonität erhalten Privatkredite ab rund 4 Prozent. Zinsen über 8 Prozent sollten kritisch verglichen werden.

Ab wann lohnt sich ein ETF-Sparplan?

Ein ETF-Sparplan lohnt sich ab dem ersten Monat — auch mit kleinen Beträgen ab 25 €. Wer 10 Jahre früher anfängt, kann sein Endvermögen durch den Zinseszinseffekt nahezu verdoppeln.

Wie viel Tagesgeld-Zinsen sind 2025 realistisch?

Deutsche und europäische Anbieter zahlen derzeit 2–3,5 Prozent p.a. auf Tagesgeld. Die Konditionen ändern sich regelmäßig mit dem EZB-Leitzins.