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Vorsorge & Rente 2026

Rentenlücke-Rechner 2026

Die gesetzliche Rente ersetzt nur einen Teil deines letzten Nettos — der Rest ist deine Rentenlücke. Dieser Rechner zeigt, wie viel Geld dir im Alter monatlich fehlt und welche Sparrate du heute brauchst, um die Lücke bis zum Renteneintritt zu schließen. Auf Wunsch inklusive Inflation und realistischer Anlagerendite.

Stand: Januar 2026 Inkl. Inflation & Sparrate Kostenlos & ohne Anmeldung
Bedarf
Heutiges NettoeinkommenMaßstab für den Bedarf im Alter
€/Mon.
80 %
Erwartete Renten (netto)
Gesetzliche RenteSchätzwert aus dem Rentenrechner
€/Mon.
Weitere VorsorgeBetriebsrente, Riester, privat, Miete
€/Mon.
Zeitraum & Annahmen
30
22
2,0 %
5,0 %
Deine monatliche Rentenlücke
0
0 % gedecktBedarf 0 €

Woraus sich dein Bedarf deckt

Bedarf
gedeckt
gesetzliche Rente weitere Vorsorge offene Lücke
Vollständige Aufschlüsselung
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Direkt beantwortet

Bei 2.400 € Netto, 80 % Wunschniveau und 1.250 € gesetzlicher Rente fehlen rund 670 € im Monat. Um diese Lücke bis zur Rente (30 Jahre, 2 % Inflation, 5 % Rendite) zu schließen, brauchst du eine Sparrate von etwa 385 €/Monat. Passe die Werte oben an deine Situation an.

Was ist die Rentenlücke?

Die Rentenlücke (auch Versorgungslücke) ist die Differenz zwischen dem Geld, das du im Ruhestand monatlich brauchst, und dem, was gesetzliche und sonstige Renten tatsächlich auszahlen. Weil das gesetzliche Rentenniveau bei rund 48 % liegt und auch von der Rente noch Beiträge und ggf. Steuern abgehen, klafft bei den meisten Menschen eine spürbare Lücke — die nur private oder betriebliche Vorsorge schließt.

Wie rechnet der Rentenlücken-Rechner?

Der Rechner geht in drei Schritten vor: Zuerst ermittelt er deinen Bedarf im Alter aus deinem heutigen Netto und dem gewünschten Versorgungsniveau. Davon zieht er deine erwarteten Renten ab — übrig bleibt die monatliche Lücke. Aus Lücke, Rentenbezugsdauer und Anlagerendite berechnet er schließlich die nötige Sparrate.

Lücke = Bedarf − (gesetzliche Rente + weitere Vorsorge)
Bedarf = heutiges Netto × Wunschniveau (z. B. 80 %) · Kapitalbedarf = Lücke × 12 × Rentenbezugsdauer · Sparrate = Betrag, der mit der gewählten Rendite bis zur Rente den Kapitalbedarf anspart

Aktivierst du eine Inflationsrate, rechnet der Rechner die Lücke auf das Preisniveau zum Rentenbeginn hoch — denn 600 € fehlende Rente sind in 30 Jahren weniger wert als heute. Die nötige Sparrate steigt entsprechend.

Warum 80 %?

Im Ruhestand sinken viele Ausgaben: Sparbeiträge für die Vorsorge selbst, Berufskosten, oft die Wohnkosten bei abbezahltem Eigentum. Als grobe Orientierung gelten 80 % des letzten Nettos — wer im Alter reisen oder den Lebensstandard voll halten will, rechnet eher mit 90–100 %.

Beispiel: 2.400 € Netto, 30 Jahre bis zur Rente

Bei 2.400 € Netto und einem Wunschniveau von 80 % liegt der Bedarf bei 1.920 € im Monat. Decken gesetzliche Rente (1.250 €) und sonst nichts, bleibt eine Lücke von 670 € — vor Inflation. So entwickelt sich der Kapitalbedarf:

SchrittWert
Bedarf (2.400 € × 80 %)1.920 €
− gesetzliche Rente (netto)− 1.250 €
Lücke heute / Monat670 €
Lücke bei Rentenbeginn (2 % Infl., 30 J.)≈ 1.214 €
Kapitalbedarf (× 12 × 22 Jahre Bezug)≈ 320.500 €
Nötige Sparrate (5 % Rendite)≈ 385 €/Mon.

Die Zahlen zeigen den Hebel der Zeit: Wer früher anfängt, verteilt den Kapitalbedarf auf mehr Jahre und profitiert länger vom Zinseszins — die monatliche Sparrate sinkt deutlich.

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Wie viel kostet ein Jahr später anfangen?

Je näher der Ruhestand, desto höher die nötige Sparrate für dieselbe Lücke. Richtwerte für eine Lücke von 670 €/Monat bei 5 % Rendite und 22 Jahren Bezug.

Jahre bis zur RenteNötige Sparrate (real)mit 2 % Inflation
35 Jahre≈ 155 €≈ 305 €
30 Jahre≈ 210 €≈ 385 €
25 Jahre≈ 295 €≈ 490 €
20 Jahre≈ 430 €≈ 640 €
15 Jahre≈ 680 €≈ 900 €

Die Werte sind gerundete Richtwerte zur Veranschaulichung; dein genaues Ergebnis liefert der Rechner oben mit deinen Eingaben.

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Häufige Fragen

Wie groß ist die Rentenlücke im Durchschnitt?
Das hängt stark vom Einkommen ab. Weil das Rentenniveau bei rund 48 % des Durchschnittsentgelts liegt, die meisten Menschen aber 70–90 % ihres letzten Nettos im Alter anstreben, fehlen je nach Gehalt oft mehrere Hundert Euro im Monat. Höherverdiener haben tendenziell eine größere prozentuale Lücke, weil die gesetzliche Rente nach oben gedeckelt ist.
Welche Rendite soll ich ansetzen?
Für breit gestreute Aktien-ETFs gelten langfristig rund 5–7 % pro Jahr vor Inflation als realistische Annahme — mit Schwankungen. Sichere Anlagen wie Tagesgeld bringen meist weniger als die Inflation. Rechne im Zweifel eher konservativ und sieh das Ergebnis als Orientierung, nicht als Garantie.
Sollte ich die Inflation berücksichtigen?
Ja — gerade bei langen Zeiträumen. Eine Lücke von 600 € entspricht bei 2 % Inflation und 30 Jahren rund 1.090 € zum Rentenbeginn. Ignorierst du die Inflation, unterschätzt du den Kapitalbedarf deutlich. Der Rechner blendet beides ein, damit du den Effekt siehst.
Zählt die Betriebsrente zur Deckung?
Ja. Trage Betriebsrente, Riester-, Rürup- oder private Rente sowie regelmäßige Mieteinnahmen ins Feld „Weitere Vorsorge" ein — jeweils als Netto-Monatsbetrag. Sie verringern die Lücke direkt. Beachte, dass Betriebsrenten und manche private Renten im Alter noch verbeitragt oder besteuert werden.
Quellen & Methodik

Rentenniveau (Sicherungsniveau) rund 48 %: Haltelinie nach SGB VI. Bedarf = heutiges Netto × Wunschniveau; Sparrate = Annuitätenformel (nachschüssig) über die Ansparphase. Kapitalbedarf als Faustformel Lücke × 12 × Bezugsdauer (ohne Kapitalverzehr-Verzinsung in der Auszahlphase — bewusst konservativ). Inflations- und Renditeannahmen sind Eingaben; Standardwerte 2 % bzw. 5 % dienen nur als Orientierung. Richtwerte ohne Gewähr, keine Anlage- oder Rentenberatung.

Stand: 01.01.2026 Redaktion Rechify Grundlage: SGB VI, Annuitätenrechnung

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